vom 11. March 2012
bis 11. March 2012

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Religionsunterricht

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Das Fach Religion ist sowohl in der Primar- als auch in der Sekundarschule Bestandteil des Lehrplanes. Es spielt eine entscheidende Rolle beim Erfüllen des Bildungsauftrages der Schule. Die Schule zielt nämlich auf eine ganzheitliche Bildung. Das heisst, sie möchte alle Seiten der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Dazu gehört auch die religiöse Dimension und die damit verbundenen Fragen bezüglich der menschlichen Existenz: Woher komme ich? Welcher ist der Sinn meines Lebens? Gibt es einen Gott, der für mein Dasein verantwortlich ist? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Der Religionsunterricht nimmt diese Fragen ernst und ermöglicht einen konstruktiven Dialog darüber.

 

Unsere Gesellschaft ist von einer grossen religiösen und weltanschaulichen Vielfalt geprägt. Um ein friedliches, gerechtes und respektvolles Zusammenleben aller Kulturen und Religionen erreichen zu können, ist das Kennenlernen dieser Kulturen und Auffassungen über Gott und die Welt von grosser Bedeutung. Und dies geschieht im Religionsunterricht. Dabei befasst man sich insbesondere mit den Inhalten des christlichen Glaubens, wie z.B.: Jesus von Nazareth, die Bibel, christliche Traditionen, Feste und Bräuche usw. Dies macht die Schülerinnen und Schüler mit den geschichtlichen und kulturellen Wurzeln Europas vertraut, weil diese entscheidend vom Christentum geprägt sind.

 

Nicht zuletzt legt der Religionsunterricht Wert auf die Erschliessung der eigenen und anderen Lebenswelt in ihrer religiösen Dimension. Die Schülerinnen und Schüler können ihre eigenen religiösen Erfahrungen mit den Vorstellungen der religiösen Traditionen in Verbindung bringen. Das verhilft ihnen zu Bildung einer eigenen religiösen Identität.    

 

 

A K T U E L L - 2. KOS PILGERT NACH EINSIEDELN

 

 
Steine werfen!
 
Kernser Jugendliche unternahmen eine zweitägige Pilgerwanderung von Kerns nach Einsiedeln.
 
16 Jugendliche der 2. KOS pilgerten Mitte September unter der Leitung von Andreas Treier von Kerns nach Einsiedeln. Der Weg nach dem Pilgerort lud ein zu wandern, diskutieren, blödelen, der Stille horchen, nachdenken und beten. Die Natur und das Wetterglück boten dazu den passenden Rahmen.
 
So machten sich die Jugendlichen auch im spirituellen Sinne auf den Weg zu ihrer Zukunft. Sie setzten sich mit ihren Sorgen auseinander und versuchten Wünsche für die Zukunft reifen zu lassen, um mit ihnen Einsiedeln zu erreichen.
 
Nachdem der herausfordernde Anstieg durch den Wald auf die Haggenegg unter die Füsse genommen wurde, konnten die Jugendlichen auf der Anhöhe ihren Ballast abwerfen und hinter sich lassen: Miteinander warfen alle ihre Sorgen mit dem mitgebrachten Stein in den zurückliegenden Wald hinunter. Die Haggenegg, der höchste Punkt auf dem Jakobsweg durch die Schweiz, stellte auf der Pilgerwanderung ein Wendepunkt dar. Befreit von den Sorgen konnten die Jugendlichen ihre Zukunft fokussieren. Im Kloster Einsiedeln angekommen, konnten sie dann für sich selber im Stillen die entstandenen Wünsche für die eigene Zukunft formulieren. Hoffentlich gehen viele in Erfüllung!
 
von Andreas Treier

 

Edith Ettlin | Katechetin
Helene Ming
Hanspeter Gloor
Andreas Treier